Übrigens bin ich auch auf der Suche nach dem original Motor
(Motornummer 8 113 642)! Vielleicht existiert dieser ja noch in
irgendeinem Schuppen oder fährt sogar als zuverlässiges Aggregat
herum...... BITTE MAL NACHSCHAUEN!
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Die Idee einen VW Transporter zu restaurieren,
kam mir bei unzähligen Treffen für luftgekühlte Volkswagen. Es war ein Graus
ständig den 1973er 1303S mit Campingsachen vollzustopfen, dann bei Regen in
einem kleinen Zelt zu sitzen um es am Ende des Treffens feucht einzupacken.
Neidisch schaute ich auf die Bus-Fahrer, die alles unter "einem Dach" hatten.
Die Entscheidung war klar: Ein T1 muss her! Kein Fensterbus, in dem man nur vor
neugieren Blicken geschützt ist, indem man häßliche Gardinen oder Vorhänge
benutzt - nein, ein Kasten muss es sein! Nach langem Suchen habe ich dann
endlich Ostern 2005 den gewünschten Transporter über eine bekannte
Auktionsplattform gefunden. Das positive: Er stand ganz in der Nähe!
Die Rettung
Nachdem wir den Transporter am Tag der Abholung mit allen Teilen die beim Kauf
dabei waren, beladen hatten, schoben wir ihn mit Muskelkraft aus einem zur
Werkstatt umgebauten Hühnerstall. Der Transporter wurde irgendwann schon
teilzerlegt und mit einer schlechten "Restauration" des Daches wurde auch schon
begonnen. Es waren damals alle Teile vorhanden, außer das VW-Zeichen, die hinteren
Stoßstange mit Haltern und dem original Motor. Bis auf die Stoßstangenhalter und
den original Motor habe ich alles als Originalteile nachgekauft. Zusätzlich
gab es als Beigabe einen umgebauten Dachgepäckträger (verkürzt und dummerweise
passt er jetzt nur noch auf dem vorderen Dachteil) und einen 1600er Motor von
einem VW Kübel dazu.
Der Transport
Schon der Transport stellte sich schwieriger heraus als angenommen. Der
VW-Transporter wehrte sich mit allen Mitteln davor mitgenommen zu werden. Sagen
wir besser: Wir hatten so ein paar Schwierigkeiten mit unserem Autotransporter.
Eine Roste, die wir benutzten um den im matschigen Weidenboden festgefahrenen
Autotransporter freizubekommen, quetschte den Kühlwasserschlauch ab und
bescherte uns eine hektische Fahrt zu wilden Hinterhofwerkstätten und 2 Stunden
Zeitverlust.
Hier steht er nun
Nun steht er hoch und trocken in der familieneigenen Garage und wartet auf seine
Wiederbelebung. Anfragen beim "Museum für Kommunikation" in Frankfurt und bei
der "Stiftung Automuseum Volkswagen" um ggf. finanzielle Unterstützung bei
diesem Projekt sind bis jetzt ins Leere gelaufen. Vielleicht kann ich ja durch
diese Website etwas Interesse wecken und potenzielle Sponsoren erreichen, die
mir die Umsetzung des Projektes etwas einfacher machen möchten ;-). Den
aktuellen Stand der Dinge kann man dann laufend unter dem Menüpunkt Fototagebuch verfolgen.
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